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Erzabt-Klotz-Straße · Anwohnerinitiative Nonntal

Salzburg-Nonntal

Tempo 50, und auf 280 Metern kein gesicherter Übergang

Die Erzabt-Klotz-Straße ist hier Landesstraße L 104: zwei Fahrstreifen und eine Busspur, Tempo 50, auf 234 Metern nahezu geradeaus. Breit und übersichtlich genug, dass zügiges Fahren wie selbstverständlich wirkt. Im Umkreis von 600 Metern liegen sieben Schulen und zwei Kindergärten. Der einzige gesicherte Übergang liegt an der Ampelkreuzung, von den beiden einander gegenüberliegenden Haltestellen 123 Meter entfernt; danach folgen 280 Meter ohne weitere gesicherte Querung. Gequert wird trotzdem, täglich, über die ganze Fahrbahn.

    Mitmachen

    Schreiben Sie der Stadt

    Diese Seite sammelt keine Unterschriften und speichert keine Daten. Wirksam sind einzelne Zuschriften von Anrainerinnen und Anrainern. Unten steht ein Entwurf; bitte ändern Sie ihn ab, bevor Sie ihn abschicken. Ein Satz über Ihren eigenen Weg wiegt mehr als eine Formulierung, die hundertmal gleich ankommt.

    Empfängerinnen und Empfänger

    • Verkehrs- und Straßenrechtsamt (MA 1/07) post@stadt-salzburg.at die zuständige Behörde
    • Stadträtin Anna Schiester stadtraetin.schiester@stadt-salzburg.at Ressort Stadtplanung, Verkehr und Klimaschutz
    • Bürgermeister Bernhard Auinger bgm@stadt-salzburg.at in Kopie

    Das Anliegen geht an die Fachbehörde und an das politisch zuständige Ressort. Es richtet sich gegen keine Partei und gegen keine Person. Ihre Adresse gehört in das Schreiben, weil sie Sie als Anrainerin oder Anrainer ausweist; sie geht ausschließlich an diese drei Stellen.

    E-Mail-Programm öffnen

    Der Knopf öffnet Ihr eigenes E-Mail-Programm mit dem Text von oben. Nichts wird an diese Seite übermittelt. Falls sich nichts öffnet, kopieren Sie den Text und schicken Sie ihn von Hand an die drei Adressen. Die Adressen stammen aus dem Telefonverzeichnis der Stadt Salzburg (Stand November 2026); bitte prüfen Sie sie vor dem Absenden.

    Die Anliegen

    Drei Vorschläge

    1. Eine Mittelinsel auf Höhe der Haltestellen

      Eine Mittelinsel teilt die Querung in zwei Schritte, sodass niemand mehr eine Lücke in beiden Richtungen gleichzeitig abpassen muss. Zugleich unterbricht sie die durchgehende Fahrbahnfläche: Die Strecke wirkt schmäler, was die gefahrene Geschwindigkeit dämpft, und zwar genau dort, wo gequert wird. Ein zusätzlicher Schutzweg an dieser Stelle würde die Sicherheit der Fußgänger weiter erhöhen.

    2. Tempo 30 auf dem Abschnitt

      Zwischen der Kreuzung Petersbrunnstraße/Akademiestraße und der Nonntaler Hauptstraße. Im Umkreis von 600 Metern liegen sieben Schulen und zwei Kindergärten; seit 1. Juli 2024 genügt dieses Umfeld als Begründung, ohne Unfallstatistik und Verkehrszählung (§ 43 Abs. 4a StVO).

    3. Kürzere Wartezeiten an den Bedarfsampeln

      Eine raschere Grünschaltung für Fußgänger an der Kreuzung. Die Wartezeit entscheidet mit darüber, ob eine Ampel benutzt oder umgangen wird.

    Wird der Verkehr dadurch langsamer?

    Das ist der häufigste Einwand, und er ist gut untersucht. Eine Studie der Berliner Stadtverwaltung zu Tempo 30 an Hauptverkehrsstraßen hält fest:

    „In keiner Untersuchung wurde festgestellt, dass die Anordnung von Tempo 30 zu nennenswerten Verkehrsverlagerungen in andere Straßen geführt hätte oder sich der Verkehrsfluss signifikant verschlechtert hätte.“

    Graz führte 1992 als erste europäische Stadt flächendeckend Tempo 30 ein. Die tatsächlich gefahrene Durchschnitts­geschwindigkeit sank dort um 0,5 km/h, die Zahl der Verletzten um ein Fünftel. Das deutsche Umweltbundesamt kommt in Simulationen für drei Städte zum selben Ergebnis: Die Leistungsfähigkeit einer Straße ändert sich kaum.

    Der Grund liegt auf der Hand. Auf 234 Metern bestimmen die Ampel am einen und die Kurve am anderen Ende die Fahrzeit, nicht das Tempolimit. Für einen einzelnen Abschnitt lässt sich die Wirkung allerdings nicht verlässlich vorhersagen; wir behaupten keinen Gewinn an Fahrzeit, sondern dass der Verlust gering ausfällt.